“War of the Worlds” Tour 2014

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Bild: Hertlein Veranstaltungs GmbH


 

War of the Worlds-Tour-2013

War of the Worlds ist ein Rockmusical basierend auf Herbert George Wells Klassiker “Krieg der Welten”. Die Story, die im Sinne ihres Schöpfers eigentlich als Satire auf Großbritanniens Kolonialpolitik um 1900 gedacht war, ist die, dass Marsianer die Erde angreifen, um an gewisse Rohstoffe zu gelangen. Das Militär mit all seinen Waffen und Technologien kann nur hoffnungslos dabei zusehen, wie die Erde nach und nach zerstört wird, da es den Angreifern vom Mars weit unterlegen ist. Erst die Bakterien auf der Erde, gegen die das Immunsystem der Marsianer nicht gewappnet ist, kann die Angreifer aufhalten.

Im Musical “War of the Worlds”, das 1978 von Regisseur Jeff Wayne inszeniert wurde, wird diese Geschichte nacherzählt. Es wurde zum ersten Mal im Januar 2011 in Deutschland aufgeführt, nachdem diese aufwendige und multimediale Show bereits in England, Australien und Neuseeland von den Kritikern umjubelt wurde. In Deutschland ist es noch nicht so berühmt wie die Shows, die hier schon 25 Jahre und länger aufgeführt werden, doch der Bekanntheitsgrad wird mit der neuen “War of the Worlds”-Tour 2013, zu der man sich jetzt bereits Karten sichern sollte, immens steigen. Denn die, die es bereits 2011 erleben konnten, waren begeistert. Ab 03. Januar 2013 kann man sich auf die ersten Aufführungen freuen. Eins ist auf jeden Fall sicher: man wird sich vor Spannung kaum halten können!

6 Kommentare zu “War of the Worlds” Tour 2014

  1. Sabine am 03.01.2013

    Ich habe die original doppel LP mit der Stimme von Curt Jürgens aus dem Jahr 1978.
    Leider habe ich zu spät erfahren das es dieses Event gibt. Schade, ich hoffe das dieses Event nochmal nach Berlin kommt, weil das darf man sich nicht entgehen lassen.

  2. Dana am 05.01.2013

    Das Musical ist der absolute Hammer!
    Das Orchester und Sänger sind sehr gut und auch die Effekte, wie die Hitzesträhle der Kampfmaschinen sind mit sehr viel liebe ausgewählt. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und erzeugt eine faszinierende Atmosphäre. Durch die schriftliche Übersetzung der Texte war es auch für jeden verständlich.
    Ich empfehle es jedem, der schon die Schallplatte damals geliebt hat!

  3. Gottfried am 05.01.2013

    Habe Termin der Aufführung in Hamburg verpasst! Wer kann mich trösten und teilt mir eine weitere Aufführung in Hamburg mit???

  4. Oberhausener am 06.01.2013

    Grämt euch nicht, Ihr habt mit Sicherheit nichts wirklich Wichtiges verpasst. Ich war in Oberhausen dabei, nachdem ich zwei Jahre lang ständig fürchten musste, das Geld in den Kamin schreiben zu müssen. Gut, der Knalleffekt des Marsianer-Maschinen-Nachbaus ist enorm. Das Orchester ist gut drauf und kann sich hören lassen. Aber sonst? Muss man nicht haben, wenn man die CD hat!

  5. sgr am 06.01.2013

    Ich bin Fan der original WoW-Version und kann sie (fast) durchweg mitsprechen und -singen (wenn ich denn singen könnte), habe sogar seinerzeit mein Staatsexamen zu H.G.Wells und Jeff Wayne’s Version gemacht. Seitdem müssen meine Schüler regelmäßig beim Thema SciFi ran ;o) Also war es nur logisch, dass ich am 5.1.13 mir das Spektakel in der o2-World Berlin live anschauen wollte. Genügend Unruhen sind den deutschen Gastspielen in den Vorjahren ja bereits vorausgegangen. Lange Rede, kurzer Sinn:
    POSITIV
    – Halle, Atmosphäre, Technik, super Akustik
    – Jeff Wayne in bester Laune
    – Orchester und Band mit hörbarer Spielfreude; Profi-Leistung
    – Fighting Machine auf der Bühne
    – Liam Neeson als Ersatz für Richard Burton
    NEGATIV
    – gerade einmal ca. 1/4 der Plätze besetzt –> miserable PR im Vorfeld –> nur zufällig davon erfahren
    – überteuertes Merchandising (teurer als Webshop + Porto von GB)
    – Liam Neeson = nix 3D, nix interaktiv; = lediglich Projektion
    – Textpassagen gestreckt, “aufgeblasen” durch Erklärungen (z.B. Warum kommen die Marsianer? –> Emmerichs “ID4″ lässt grüßen) und fiktive Schmonzetten-Dialoge Journalist-Carrie nach ihrer Trennung (Man weiß doch aber, dass sie sich ganz doll lieben, nicht wahr?; unnötig; nehmen Spannung aus der Handlung
    – unfreiwillige Komik: z.B. Beth fliegt nach ihrem Tod im Engelshemdchen gen Himmel; Artilleryman singt von seiner geplanten Brave New World UNDERGROUND, beackert dabei aber eine Treppe, die ausschließlich HINAUF führt
    – dt. Untertitel hätte man sich schenken können –> wer da hingeht, ist Insider oder interessiert, d.h. weiß, worum es geht
    – neben der Musik passiert auf der Bühne eigentlich nicht viel: im Vordergrund liefern hin und wieder Sänger und Sängerinnen Einzelperformances ab –> trotz “großer” Namen nicht immer große Leistung: Ricky Wilson und Jason Donovan –> naja, Marti Pellow –> noch weniger als naja –> ich wünsche mir Phil Lynott, Justin Hayward, Chris Thompson und (ganz besonders!) David Essex zurück!!!
    – eigentliche Handlung erzählt Comic-Film auf Cinemascope-Leinwand

    Ich stimme den englischen Kritikern zu, die von “victorianischem Mummenschanz und prädigitaler Technik” reden, die zu “massentauglichem Steampunk-SciFi mit altmodischem Flair” verknüpft wurden. Allerdings möchte ich hinzufügen: Wenn schon retro, dann richtig!

    Bin doll enttäuscht. Von 5 Punkten gibt’s trotz ungebrochener Sympathie für das Original maximal 3 Pünktchen für die moderne Bühnenversion, leider.

  6. Gorres am 07.01.2013

    The War Of The Worlds Live on Stage ist eine beeindruckende Produktion. Es macht Spaß, der Rockband im Dialog mit dem Streichorchester zuzusehen. Wenn auch der Sound von der Akustik der Halle abhängt, ist die Spielfreude und die Virtuosität von Band und Orchester unübertroffen. Zusammen mit den genialen Kompositionen ergibt das mitreißende Musik von der ersten bis zur letzten Note.

    Optisches Highlight ist natürlich die lebensgroße Fighting Machine, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, wie der von Liam Neeson gespielte Hauptcharakter nur knapp dem Beschuss der Marsianer zu entkommen! Ganz große Klasse!

    Zum Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein, trägt auch das fallende Herbstlaub bei, das zu “Forever Autumn” bis tief in den Zuschauerraum für romantische Untermalung der Ballade sorgt. Toll!

    Die im Hintergrund laufende Breitbildprojektion zeigt beeindruckende Bilder und Trickfilme im Stil des Album-Artworks – und jeder, der das Album kennt, weiß, dass die Bilder ebenso beeindruckend sind wie die Musik. Kongenial!

    Die Solo-Sänger kommen zu den Liedern auf die Bühne und liefern eine Performance aus Gesang und Schauspiel ab, wie das im Musical so üblich ist. Dennoch kann man das Event nicht mit einem normalen Musical vergleichen, es ist eher ein Multimedia-Spektakel, wo mal die Schauspieler/Sänger, mal der auf Video erscheinende Liam Neeson als Erzähler, und mal das Hintergrundvideo die Handlung vorantreiben.

    Kritikpunkte:
    – Da die “echte” Kampfmaschine auf der Bühne aufgrund der sehr aufwendigen Konstruktion zwar viel Feuer und Licht speit, aber ansonsten recht unbeweglich ist, wirkt sich das auf das Tempo der gesamten Performance aus.
    – Um der Handlung zu folgen, muss die Aufmerksamkeit immer wieder zwischen Hintergrundfilm, Erzähler und Sängern wechseln. Das ist nicht jedermanns Sache.
    – Der Hintergrundfilm ist beeindruckend, erreicht aber nicht die Qualität von Hollywood-Blockbustern. Am störendsten ist dabei ein Bildruckeln wie man es vom heimischen PC kennt, eine professionelle Produktion sollte so etwas vermeiden.
    – Ich habe nach Bestellung der Karte im Jahre 2010 dreißig Monate (!) auf die Aufführung warten müssen. Zweimal wurde sie um jeweils ein Jahr verschoben. Dabei hatte ich noch Glück, dass die Vorstellung in Oberhausen überhaupt stattfand und nicht wie in Hamburg und München, abgesagt wurde!
    – Die neue Version des Albums (“Next Generation”) führt einige Änderungen (z.B. Liam Neeson ersetzt Richard Burton) ein, die nicht unbedingt Verbesserungen sind, denn das Originalalbum war bereits perfekt. In der Show stört das nicht sehr, wer aber das Album nicht hat, sollte die Originalversion kaufen und nicht die neue.

    Fazit:

    4 aus 5, ein Spektakel für Fans, ein mitreißendes Mittendrin-Erlebnis mit ein paar Haken und Ösen und bitte zu überdenkender Vermarktungsstrategie – jemanden zwei Jahre zu vertrösten ist einfach nicht in Ordnung!

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