
Musik hat für den Film eine wichtige künstlerische und emotionale Bedeutung. Neben der Score-Musik, die eigens für einen Film komponiert wird, bietet die sog. Source-Musik ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Die Nutzung von vorbestehenden Musiktiteln im Film bedarf jedoch einer sorgfältigen Vorbereitung, die so manche Besonderheit birgt. Ist bereits die Auswahl der Musik aufwändig, so kann sich auch deren Lizenzierung problematisch gestalten. Das Seminar des Erich Pommer Institut wird sowohl die praktische Seite zeigen als auch die rechtlichen Grundlagen vermitteln.
Unter anderem werden im Seminar folgende Themen erörtert:
REFERENTINNEN
Dr. Angelika Strittmatter ist Rechtsanwältin und Partnerin der Sozietät Scheuermann Westerhoff Strittmatter, Berlin, die Produzenten und Künstler aller Sparten, Agenturen, Veranstalter, Sportler und Manager berät. Ein Schwerpunkt ist die Beratung von TV- und Kinoproduzenten im Bereich Musik.
Nach langjähriger Tätigkeit bei Musikverlag und Tonträgerlabel arbeitet Andrea Stahn als freie Musikrechtevermittlerin und Musikberaterin.
FILM MEETS MUSIC -Source-Musik in der Filmproduktion
Ort: Berlin-Mitte
Kosten: 80 Euro
Datum: 15.1.2009
Uhrzeit: 16 bis 20 Uhr
–> Anmeldung unter: www.epi-medieninstitut.de
In Kooperation mit VUT, dem Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V.
Erich Pommer war eine der bedeutendsten Produzentenpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Produktionen, wie „Das Kabinett des Dr. Caligari“ (1920), „Metropolis“ (1927) oder „Der Blaue Engel“ (1930), sind weltberühmt und gelten bis heute als große Filmklassiker. Bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts brachte Erich Pommer eine Vielzahl von organisatorischen und technischen Neuheiten, wie Drehpläne, Kalkulation oder Kamerawagen, aus den USA mit. 1933 emigrierte er mit seiner Familie ins Ausland: Er arbeitete in Frankreich mit Fritz Lang, in England mit Alfred Hitchcock und ging schließlich nach Hollywood.
1946 kehrte er nach Deutschland zurück und förderte den Wiederaufbau der deutschen Filmwirtschaft als Filmoffi zier der US-Armee. Neben seinem ausgeprägten Interesse für technische und inhaltliche
Innovationen förderte Erich Pommer stets den filmischen Nachwuchs sowie die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Quelle: epi-medieninstitut.de