Wer sich zu den Glücklichen zählen konnte für das Open-Air Konzert von AC/DC im Zentralstadion Karten zu bekommen, ahnte nicht was ihn erwartet. Angus und seine Kollegen fahren mit einer kreischenden Dampflock in das Stadion und rocken sofort mit “Rock ‘n’ Roll Train” los. Ein Song aus dem neuen Album “Black Ice”, aus dem nur fünf Titel gespielt wurden, was den großartigen Krachern “Thunderstruck” und co. viel Spielraum gab. Ein Hit nach dem anderen brachte die 51000 Besucher zum Toben. Brian Johnson schwang derweil lasziv die Hüften und man sieht:
Sogar das passt zu stählernem Rock ‘n’ Roll. Angus Young, der parallel eine mindestens gleich heiße Show abzog, strippte, sprintete, sprang oder hüpfte auf einem Bein über die Bühne, wie man es von einem Schüler in Uniform erwartet, vom Strippen abgesehen. Gleichzeitig bewies er allen sein geniales Gitarrenspiel, das im großen 15-minütigem Solofinale auf einer Hebebühne in der Stadionmitte auf dem Boden liegend mündete. Nach den Zugaben, die in voller Wucht aus den Lautsprechern prasselten, und zwei Stunden Vollgas beendeten mehrere Kanonensalven und ein leuchtendes Feuerwerk die Fahrt auf dem “Highwayto Hell”.